Elf Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden, drei weitere Sterbefälle und erstmals der Nachweis der britischen Virus-Mutante B.1.1.7. im Barnim. Mit der Statistik, die das Gesundheitsamt am Mittwoch veröffentlicht hat, zeichnet die Behörde ein differenziertes Lagebild. Bei den drei Todesfällen handelt es sich um Männer aus Bernau, Wandlitz und Britz-Chorin-Oderberg zwischen 65 und 91 Jahren. Die Zahl der an oder mit Covid-19 Verstorbenen zwischen Ahrensfelde und Lunow hat sich damit auf insgesamt 149 erhöht.

Zahl der aktuell Erkrankten im Barnim gesunken

Die elf Neuinfektionen verteilen sich folgt: Schorfheide und Wandlitz je drei, Bernau zwei sowie Eberswalde, Ahrensfelde und Biesenthal-Barnim je eine. Seit Ausbruch der Pandemie wurden damit 3737 Barnimer positiv getestet. Die Zahl der aktuell Erkrankten ist auf 340 gesunken. Die Inzidenz wird mit 64,2 angegeben. Im Forßmann-Krankenhaus liegen derzeit 18 Patienten, die positiv getestet wurden. Drei Patienten müssen beatmet werden. Drei konnten als geheilt entlassen werden.

Hochansteckende Corona-Mutante bei zwei Menschen im Barnim

Gabriel Hesse, Sprecher des Gesundheitsministeriums, bestätigte unterdessen auf Anfrage, dass im Barnim in zwei Fällen die hochansteckende, englische Virus-Variante nachgewiesen wurde. Eine 14-tägige Quarantäne und weitere Maßnahmen wurden angeordnet. Eine Person arbeitet in einer Klinik außerhalb des Kreises auf einer Covid-Station, die andere halte sich überwiegend in Berlin auf, heißt es.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.