Sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 meldete das Barnimer Gesundheitsamt am Wochenende: vier am Sonnabend und zwei am Sonntag. Die sechs Verstorbenen waren in Eberswalde (1), Britz-Chorin-Oderberg (4) und Biesenthal-Barnim (1) zuhause. Es handelt sich um vier Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 80 und 96 Jahren. Alle waren vorerkrankt. Mit diesen jüngsten Fällen hat sich die Zahl der Todesfälle im Barnim auf 132 erhöht. Bezogen auf die Gesamtzahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten (seit Ausbruch der Pandemie sind es nunmehr 3558) entspricht dies einer Sterbe-Rate von rund 3,7 Prozent.
An Neuinfektionen registrierte die Behörde übers Wochenende 59 Fälle: 33 am Sonnabend und 26 am Sonntag. Jeweils zehn Neuansteckungen entfallen auf die Städte Bernau und Eberswalde. Den höchsten Wert verzeichnete Biesenthal-Barnim mit 13. Aktuell erkrankt sind laut Statistik 508 Barnimer, die meisten in Bernau (102) und Eberswalde (92). Aufgrund dieser Zahlen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Freitag konstant geblieben: bei 106,3. Am Sonnabend war sie zwischenzeitlich erstmals unter die 100er-Marke gesunken.
858 Barnimer befinden sich aufrund eines Verdachtsfalls nach wie vor in Quarantäne. Knapp 10.700 Personen konnten seit dem Frühjahr 2020 aus der häuslichen Isolation „entlassen“ werden. In den beiden Kliniken gibt es derzeit elf freie ITS-Betten.
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