Pro 100.000 Einwohner hat es im Barnim in den vergangenen sieben Tagen 106,9 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Am Tag zuvor hatte diese Inzidenz noch bei 98,8 gelegen. Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten hatten auf ihrem digitalen Treffen einen Wert von unter 50 als Ziel genannt. Nur so könnte die Nachverfolgung von Infektionen gelingen, hieß es. Davon ist der Barnim weit entfernt.

93 Patienten in Bernau

Mit Stand vom 16. November, 24 Uhr, wurden im Barnim seit Ausbruch der Pandemie im März 1163 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert. Das sind 34 Fälle mehr als 24 Stunden zuvor. Inzwischen gelten 741 Patienten als genesen – das ist ein Anstieg um 26. Unverändert 41 Barnimer sind nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit gibt es aktuell 381 Covid-19-Erkrankte im Kreis. Betroffen sind 93 (+13, -4) Patienten in Bernau, 85 (+5, -3) in Eberswalde, 43 (+6, -5) in Ahrensfelde, 34 (+3, -3) in Panketal, 33 (+4, -4) in Wandlitz, 23 (+1, -1) in Britz-Chorin-Oderberg, 22 in Schorfheide, 21 (-6) in Biesenthal-Barnim, 16 (+ 1) in Werneuchen und elf (+1) in Joachimsthal (Schorfheide).

Stärkster Rückgang bei Quarantäne-Fällen in Biesenthal-Barnim

Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist kreisweit weiter gestiegen – um 22 auf 1793. Betroffen sind 374 (-19) Patienten in Bernau 357 (+15) in Eberswalde, 249 (+17) in Ahrensfelde, 220 (+23) in Joachimsthal (Schorfheide), 151 (+1) in Wandlitz, 119 in Panketal, 113 (-37) in Biesenthal-Barnim, 91 (+4) in Schorfheide, 63 (+2) in Britz-Chorin-Oderberg und 56 (+4) in Werneuchen.
Im Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde konnten am 17. November drei Covid-19-Patienten als geheilt entlassen werden. Das teilt Klinik-Sprecher Andreas Gericke mit. Dort werden 29 Patienten mit positivem Corona-Test behandelt, vier von ihnen müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Zudem gibt es acht Verdachtsfälle. Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.