Im Barnim sind aktuell 96 Patienten an Covid-19 erkrankt. Innerhalb von 24 Stunden wurden neun Neuinfektionen registriert. Im gleichen Zeitraum konnten sich weitere 17 Patienten darüber freuen, als genesen zu gelten. Das geht aus dem Lagebericht des Barnimer Gesundheitsamtes vom 26. Oktober, 24 Uhr, hervor.

78 Corona-Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen

Die Lage im Landkreis spitzt sich weiter zu. Auf 100.000 Einwohner hat es im Barnim innerhalb der vergangenen sieben Tage 42,7 Neuinfektionen gegeben. Es waren in diesem Zeitraum 78 positiv laborbestätigte Fälle hinzugekommen. Bis zur nächsten Alarmstufe, die bei 50 Fällen pro 100.000 Fällen ausgerufen werden müsste, fehlt nicht mehr viel.
Derzeit sind 23 Patienten in Eberswalde, 17 in Ahrensfelde, 14 in Panketal, zwölf in Bernau, acht in Wandlitz, sieben in Britz-Chorin-Oderberg, sechs in Biesenthal-Barnim, fünf in Schorfheide, drei in Werneuchen und einer in Joachimsthal-Schorfheide mit dem Corona-Virus infiziert.

Wieder deutlich mehr Quarantänefälle

Einen erheblichen Anstieg hat es bei den Verdachtsfällen in Quarantäne gegeben: 463 Barnimer, 92 mehr als 24 Stunden zuvor, müssen mit dem Verdacht, an Covid-19 erkrankt zu sein, zu Hause bleiben. Betroffen sind 159 Patienten in Eberswalde, 61 in Bernau, 50 in Ahrensfelde, 45 in Panketal, 40 in Wandlitz, 36 in Biesenthal-Barnim, 29 in Britz-Chorin-Oderberg, 24 in Schorfheide, 14 in Werneuchen und fünf in Joachimsthal-Schorfheide.
Im Werner-Forßmann-Krankenhaus werden aktuell fünf Patienten behandelt, deren Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen ist. Weitere drei Patienten sind Verdachtsfälle. Niemand muss beatmet werden. Das teilt Andreas Gericke mit, der bei der Gesellschaft für Leben und Gesundheit, der Trägerin des Krankenhauses, die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit leitet.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.