Aktuell sind kreisweit 69 Patienten mit dem Corona-Virus infiziert – elf mehr als 24 Stunden zuvor. Das ist dem Lagebericht des Barnimer Gesundheitsamtes vom 22. Oktober, 24 Uhr, zu entnehmen. Demnach sind derzeit 17 (+2) Patienten in Eberswalde, 16 (+3) in Ahrensfelde, zwölf (+2) in Bernau, sieben (+3) in Panketal, jeweils vier in Schorfheide, Wandlitz und Biesenthal-Barnim. drei (+1) in Britz-Chorin-Oderberg und zwei in Werneuchen an Covid-19 erkrankt.

Massiver Anstieg bei Barnims Quarantäne-Fällen

Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist massiv gestiegen: Betroffen sich 296 Barnimer – 58 mehr als 24 Stunden zuvor. Weil sie mit dem Corona-Virus infiziert sein könnten, müssen 80 Patienten in Eberswalde, 48 in Bernau, 36 in Ahrensfelde, 33 in Panketal, 29 in Wandlitz, 24 in Biesenthal-Barnim, 17 in Britz-Chorin-Oderberg, 15 in Schorfheide, elf in Werneuchen und drei in Joachimsthal (Schorfheide) zu Hause bleiben.
Seit Beginn der Corona-Pandemie im März hat es im Barnim bisher 589 positiv laborbestätigte Fälle gegeben. 491 Patienten gelten als genesen, 29 sind an oder mit dem Virus gestorben.

13 Barnimer wegen Corona im Krankenhaus

Im Barnim hat es in den vergangenen sieben Tagen 44 Neuinfektionen gegeben. Die erste kritische Obergrenze wäre bei 64 Neuinfektionen innerhalb einer Woche erreicht. Der Landkreis müsste einschränkende Maßnahmen ergreifen, wenn innerhalb einer Woche 91 Neuinfektionen verzeichnet würden.
Es befinden sich derzeit sieben positiv getestete Patienten und sechs mit Corona-Infektionsverdacht im Werner-Forßmann-Krankenhaus. Keiner muss beatmet werden, keiner liegt auf der Intensivstation. Sie werden auf einer der für COVID-Patienten vorgesehenen Stationen isoliert behandelt, teilt Andreas Gericke, GLG-Pressesprecher, mit.
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