Diesmal sind Eberswalde und Schorfheide betroffen. Dort starben eine Patientin mit Geburtsjahr 1943 und ein Patient mit Geburtsjahr 1941, die beide mit dem Coronavirus infiziert und vorerkrankt waren. Das hat Richard Bloch, persönlicher Referent von Barnims Landrat Daniel Kurth, auf Nachfrage mitgeteilt.
In Bernau gibt es bislang 20 Corona-Tote, in Eberswalde elf, in Biesenthal-Barnim acht sowie in Panketal, Schorfheide und Britz-Chorin-Oderberg jeweils einen.

Barnimweit 34 Neuinfektionen

Laut Lagebericht des Barnimer Gesundheitsamtes vom 17. November, 24 Uhr, sind kreisweit aktuell 405 Patienten an Covid-19 erkrankt – 24 mehr als 24 Stunden zuvor. Es gab 34 Neuinfektionen. Weitere acht Patienten gelten als genesen. Seit Ausbruch der Pandemie im März hat es im Barnim damit 1197 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle gegeben, Alles in allem 749 Patienten sind inzwischen wieder gesund.

Bernau mit den meisten Quarantäne-Fällen

Die meisten akut erkrankten Corona-Patienten gibt es in Bernau: 100 (+10, -3), gefolgt von Eberswalde: 90 (+7, -1), Ahrensfelde: 43 (+2, -2), Wandlitz: 36 (+3), Panketal: 35 (+1), Biesenthal-Barnim: 24 (+4, -1), Schorfheide: 23 (+2), Britz-Chorin-Schorfheide: ebenfalls 23, Werneuchen: 18 (+3, -1) und Joachimsthal (Schorfheide): 13 (+2).
Die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne ist um 63 auf 1856 gestiegen. Betroffen sind 407 (+50) Patienten in Eberswalde, 380 (+6) in Bernau, 239 (-10) in Ahrensfelde, 226 (+6) in Joachimsthal (Schorfheide), 120 (+1) in Panketal, 111 (-2) in Biesenthal-Barnim, 97 (+6) in Schorfheide, 63 in Britz-Chorin-Oderberg und 59 (+3) in Werneuchen.

Zahlen aus dem Eberswalder Krankenhaus

Im Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde liegen mit Stand vom 18. November 26 Patienten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Drei Betroffene müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Ein Patient konnte entlassen werden, ein weiterer ist verstorben. Zudem gibt es sechs Patienten, die an Covid-19 erkrankt sein könnten, bei denen das Testergebnis aber noch aussteht. Das hat Kliniksprecher Andreas Gericke mitgeteilt. Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.