Innerhalb von 24 Stunden ist im Landkreis Barnim ein positiv laborbestätigter Fall hinzugekommen. Zugleich haben drei Patienten ihre Erkrankung glücklich überstanden. Unterm Strich gibt es damit 16 akut Infizierte, zwei weniger als zuvor. Das geht aus dem Lagebericht des Barnimer Gesundheitsamtes vo28. September, 24 Uhr, zum Corona-Virus hervor.

Die meisten Quarantäne-Patienten leben in Eberswalde

Indes ist die Zahl der Verdachtsfälle in Quarantäne erneut deutlich gestiegen – um 23 auf 136. Aktuell sind fünf Patienten in Wandlitz (-1), vier in Eberswalde, drei in Bernau (+1) sowie jeweils einer in Werneuchen, Ahrensfelde, Panketal (-1) und Britz-Chorin-Oderberg (-1) erkrankt.
In Quarantäne befinden sich 35 Patienten aus Eberswalde, 31 aus Wandlitz, 24 aus Bernau, zwölf aus Ahrensfelde, zehn aus Panketal, je sechs aus Biesenthal-Barnim und aus Britz-Chorin-Oderberg, fünf aus Schorfheide und einer aus Joachimsthal (Schorfheide).

Querdenker im Barnim reden von Fake-Pandemie

Eine „WIR sind Barnim“-Initiative ruft für den 3. Oktober, 13 Uhr, zu einer Querdenken-Aktion in Eberswalde auf. Auf dem Marktplatz sollen eine Friedenskette gebildet und ein Friedensmarsch gestartet werden. Es wird gegen die Corona-Politik der Bundesregierung protestiert. Auf Faltblättern wird dazu aufgefordert, „Gesicht und Präsenz zu zeigen“. Es handele sich um eine Fake-Pandemie, Politiker und Medien würden alles tun, um Angst zu verbreiten und die Gesellschaft zu spalten.