So spricht sich Matthias Manske aus Schönow, der bis Anfang der neunziger Jahre bei der Reichsbahn gearbeitet hat und dessen Herz noch immer für die Schiene schlägt, dafür aus, am Zoo in Eberswalde einen zusätzlichen Haltepunkt zu errichten. Das wäre eine effiziente Möglichkeit, Touristen in die Barnimer Kreisstadt zu locken. Am Wochenende könnte die Regionalbahn 24 dort planmäßig und darüber hinaus bei Bedarf halten. "Ich habe selbst erlebt, dass Schulen und Kitas mit Nähe zu Bahnhöfen, zum Beispiel in Zepernick, Busse chartern, um zum Zoo zu gelangen", schreibt Matthias Manske: "Wie einfach wäre es doch für Bernauer und Nord-Berliner mit einem Haltepunkt 100 Meter vom Parkeingang entfernt?". Dass es eine solche Ausstiegsmöglichkeit bereits 1884 mit dem Haltepunkt "Wasserfall" gegeben habe, sei allen Lokalhistorikern bekannt.
Überdies hält der Eisenbahner aus Leidenschaft einen zusätzlichen Haltepunkt "Eberswalde Nordend" für wünschenswert, der für Besucher der Landesklinik aus dem Oderbruch sinnvoll wäre, um sich die Rückfahrt vom Hauptbahnhof zu sparen. "Und der Eberswalder Hauptbahnhof hätte dann auch wieder seinen Namen verdient, weil er nicht mehr der einzige wäre", hebt Matthias Manske hervor.
Derweil sucht Holger Kodim weiter Verbündete für seinen Vorstoß, zwischen Eberswalde und Finowfurt Züge fahren zu lassen. Seine Vision hat er schon der SPD-Fraktion in Eberswaldes Stadtparlament und Biesenthals Bürgermeister vorgestellt.