Alle Preisträger können sich auf den Bildband "Der deutsche Wald" freuen, den der Journalist und Fotograf Detlev Arens im Jahr 2012 erstmals veröffentlichte und der seither zu den Bestsellern im Sachbuchgeschäft gehört. Überdies werden die Gewinnerfotos und neun weitere von der Jury herausgesuchte Bilder einen Kalender schmücken, den die Stiftung WaldWelten für 2016 vorbereitet.
Im Frühjahr waren Naturliebhaber durch die von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung und die Stadt Eberswalde getragene Stiftung dazu aufgerufen worden, Naturfotos einzureichen, die nicht alltägliche Perspektiven aufzeigen. "Die Bilder wurden nach Kriterien wie Themenbezug, Einzigartigkeit/Originalität, technische Umsetzung und Komposition begutachtet", teilt die Stiftungsmitarbeiterin Janette Senst mit. Zu den beeindruckendsten Motiven hätten spektakuläre Nahaufnahmen und lichtdurchflutete Wälder gehört, findet sie.
41 Naturliebhaber haben sich am Wettbewerb beteiligt - vor allem aus Eberswalde. "Sogar eine Teilnehmerin aus Japan war dabei. Die älteste Fotografin ist über 80 Jahre alt, zu den jüngsten Einsendern gehören Kinder aus der Nordendschule in Eberswalde", berichtet Janette Senst. Der berührendste Begleittext sei von einer Studentin aus Münster gekommen, die sich bei der Stiftung für die Gelegenheit bedankt habe, bewusst in die Natur gehen und diese aus einer ungewöhnlichen Perspektive betrachten zu können.
Das Siegerfoto ist am Dovinsee bei Joachimsthal entstanden. "An einem herrlichen Morgen", verrät Rüdiger Fischer. Das Bild wird sich auf dem Titelblatt des Stiftungskalenders wiederfinden, der Monat für Monat die Schönheit und Vielfalt der heimischen Flora und Fauna feiert.