Alle Eberswalder, gleich ob alt oder jung, sind von 12 bis 18 Uhr eingeladen, auf dem Gelände des Vereinshauses in der Havellandstraße 15 mitzufeiern. Spaß und Spiel stehen dann im Vordergrund. "Wir wollen einen Moment der Begegnung schaffen", sagt Irina Holzmann, Vorsitzende des Kontakt Eberswalde e.V.
Die Festbesucher erwarten russische Kreistänze und Volkslieder, Kindertheater in russischer und deutscher Sprache sowie sportliche Wettkämpfe für Erwachsene.
Das traditionelle Baumstammklettern der Männer wird hier mit Hilfe einer Kletterwand nachgestellt. "Wir wollen den Volksfestgedanken mit Folklorecharakter wieder aufleben lassen und dafür werben", erzählt Irina Holzmann. Deshalb darf auf gar keinen Fall die typische, aus Stroh gefertigte, "Masleniza"-Puppe fehlen.
Sie wird dann am Abend verbrannt, um symbolisch die letzten Eis- und Schneeberge zum Schmelzen zu bringen und den Winter endgültig zu vertreiben. Da Bewegung an frischer Luft bekanntlich hungrig macht, wird es jede Menge Blinis, die hauchdünnen russischen Pfannkuchen, geben. Jede Frau hat in Russland ihr ganz spezielles Rezept. Man kann sie süß mit Marmelade oder herzhaft mit Lachs oder Kaviar genießen.
Die anderen im Vereinshaus ansässigen Vereine sind ebenfalls mit von der Partie. So stellt die Kleiderkammer die Stoffe für das Kleid der "Masleniza"-Puppe, die Verkehrswacht ist mit einem Verkehrs-Quiz vor Ort und der Country- und Westernverein "Chattahoochee" veranstaltet ein Hufeisen- und Stiefelwerfen. Die Grundschule Schwärzesee und der Zoo Eberswalde beteiligen sich ebenso. Für Musik sorgen der Kulturverein "Lyra" aus der Hauptstadt und der Erwachsenen- und Kinderchor des ausrichtenden Vereins. Anatol Wendler aus Berlin moderiert und führt zweisprachig durch die Veranstaltung.
Zum Ausklang des Festes schließt sich ab 18 Uhr eine "Ü30"-Disco im Dietrich-Bonhoeffer-Haus an.
Unterstützt wird diese Initiative vom Quartiersmanagement "Soziale Stadt", der Brandenburgischen Sportjugend und der Migrationsberatung des Bundes der Vertriebenen.