Da nicht klar war, wo genau der Hilferuf herkam, suchten Polizei, Rettungsdienst und die freiwilligen Feuerwehren den knapp siebeneinhalb Quadratkilometer großen See mit Booten ab. Nach rund einer Stunde wurden die Suchmaßnahmen eingestellt. Einen Notfall konnten die Rettungskräfte nicht feststellen. Wer die Leuchtkugeln abgefeuert hat, bleibt unklar.
Sollte es sich um einen Streich handeln, kann das schwere Auswirkungen haben. Der Missbrauch von Notrufen ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe belegt. Hinzu kommen die Aufwandskosten. Die Polizei berechnet 54 Euro für eine sogenannte Polizei-Mannstunde. Bei solch einem Einsatz, handelt es sich schnell um einen höheren dreistelligen Betrag.