Augenzeugen hatten eine Rauchsäule gesehen, berichtete Rainer Sachse, Einsatzleiter und Stadtwehrführer von Werneuchen. Der Brandherd lag drei Kilometer nördlich der B 168 in Höhe der Abfahrt in Richtung Gielsdorf. „Als wir die Stelle mitten im Wald gefunden hatten, loderten die Flammen vier bis fünf Meter hoch“, berichtete Sachse. Dieser war mit den Feuerwehren Werneuchen, Tiefensee und Hirschfelde ausgerückt.
Die Feuerwehrleute hatten zunächst Probleme, den Brand zu orten und die richtige Zufahrt zu finden. Sachse alarmierte sofort weitere Kräfte nach, die aus Altlandsberg, Gielsdorf, Wegendorf und Wesendahl kamen. Zeitweise waren 100 Feuerwehrleute einschließlich des zuständigen Försters im Einsatz. Die Kräfte arbeiteten sich durch den trockenen Forst voran, um die Glutnester zu löschen. Wegen der vielen Einsatzfahrzeuge kam es im Berufsverkehr zeitweise zum Stau.
Gegen 19 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Inzwischen stellte sich heraus, dass das Waldstück zur Gemeinde Höhenland im Amt Falkenberg-Höhe gehört. Deren Amtsfeuerwehr übernahm deshalb die Brandwache.