Seit Dienstag haben Fahrradfahrer an der B 167 schlechte Karten, Ende Dezember dafür deutlich bessere Bedingungen als vorher. Der Fahrradweg zwischen dem Eberswalder Ortsteil Finow und dem Schorfheider Ortsteil Finowfurt wird verbreitert - von 1,50 Meter auf 2,50 Meter.
Bäume am Rande der Strecke wurden bereits gefällt. Eine Asphaltfräse spuckt derzeit den kleingehäckselten Radwegbelag aus. Hinter der Kreuzung am Schöpfurter Ring, etwa auf Höhe der Tankstelle, sorgte Bodo Schmidt mit dem Bagger gestern schon für die verbreiterte Neuanlage des Radlerstreifens. "Das Erdreich kommt hier raus, weil der Radweg an dieser Stelle höher liegt als die Straße. Sie muss aber tiefer angelegt werden, damit die Straße entwässert werden kann", erklärt Polier Guido Ebel von der Diamant Verkehrsbauservice GmbH aus Neustadt/Dosse. Auftraggeber ist der Landesbetrieb Straßenwesen.
Diese Arbeiten betreffen allerdings nur ein Teilstück der insgesamt knapp 1,9 Kilometer langen Strecke. "Auf zirka 400 Meter wird der Radweg grundhaft ausgebaut", sagt Polier Ebel. "Der Rest wird nur verbreitert."
Auch wenn für Laien schon am zweiten Tag der Firma vor Ort viel passiert zu sein scheint, werden noch einige Wochen vergehen, bis auch der feinplanierte Boden mit einer Zwischenschicht Schotter versehen und mit neuem Asphalt überzogen ist.
"Wir wollen es bis Dezember hinkriegen", sagt Guido Ebel. "Die Witterung darf keinen großen Streich spielen", schränkt er ein. Bis dahin gilt für Autofahrer auf der Fahrbahn neben dem Radweg Tempo 30. "Der Verkehr gibt schon Vollgas", stellen die Bauarbeiter fest. An die Einschränkungen halten sich viele nur, weil die Strecke auch durch Ampelanlagen begrenzt ist.
Der Radweg ist vorerst bis zum 21. Dezember gesperrt. Radfahrer werden auf die Nutzung des Treidelweges als Ausweichstrecke hingewiesen. Für Autofahrer kann die Fahrspur in Richtung Eberswalde an der jeweiligen Tagesbaustelle eingeengt sein.