Dafür, dass es bereits 2015 aus der Taufe gehoben wurde, tritt das Ensemble relativ selten auf. Dabei haben sich die um die 15 Musikerinnen und Musiker, die sich selbst als ambitionierte Laien bezeichnen, ein Repertoire erarbeitet, das aus vielleicht 15 abrufbaren Stücken besteht, die ein gut halbstündiges Programm füllen. Beim Tag der offenen Tür ist das Orchester, dessen fester Stamm aus gestandenen Instrumentalisten immer wieder durch Studentinnen und Studenten ergänzt wird, bereits zweimal aufgetreten. Einmal war es auf der Bühne zu erleben, als der Förderverein der Hochschule seinen Engagementpreis verliehen hat. Und das Publikum sei jedes Mal begeistert gewesen, sagt Attila Pásztor, der im Orchester Cello spielt.
Vielfältiges Repertoire
Das Ensemble legt bei der Auswahl der Werke, die gemeinsam einstudiert werden, auf Anspruch, Wohlklang und Vielfalt Wert. Dargeboten werden zum Beispiel "Die musikalische Schlittenfahrt" von Leopold Mozart, "The Second Waltz" von Dmitri Schostakowitsch oder "The Entertainer" von Scott Joplin.
An der Hochschule hatte es schon früher ein Orchester gegeben, das aber längst eingeschlafen war, als die Chorleiterin Anke Höing auf die Idee kam, es wiederzubeleben. 2017 sprang für die Neugründungsdirigentin, die sich beruflich verändern wollte, Victorian Stoica ein. Doch dessen dienstliche Verpflichtungen im Bundespolizeiorchester nahmen ihn jetzt zu stark in Anspruch.
Einer neuen Dirigentin, einem neuen Dirigenten könnte die eingeschworene Truppe zwar kein Honorar zahlen. Dafür versprechen die Musikerinnen und Musiker ihr/ihm Leistungsbereitschaft und ganz viel Spaß. "Wir proben  mittwochs ab 19 Uhr in der Alten Forstakademie", sagt Myrna Schwartinsky, die im Orchester Geige spielt.
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