Die Eintracht war vom beherzten Auftritt der Eberswalde sichtlich irritiert. Als Stürmer Ceif Ben-Abdallah einen abgewehrten Freistoß von Kim Schwager zur Gästeführung (17./0:1) nutzte, und wenig später der Torschütze diesmal Schwager zum 2:0 (22.) auflegte, waren die Gastgeber geschockt. Ein Freistoß von Schwager  aus spitzen Winkel aufs Tor geschlagen, schlug zum 3:0 (35.) ein.
Spiel schien entschieden
Nach der Pause erhöhte Preussen durch Ceif Ben-Abdallah auf 4:0 (53.). Das Spiel schien entschieden zu sein.
Doch dann verkürzten Alexander Möhl und Tim Schönfuß (65. und 70.) auf 2:4. Dann der Knackpunkt im Spiel. Jean-Pierre Dellerue wird böse gefoult, sein Gegner sieht gelb. Am Rande dieser Aktion beharkten sich Yannic Heinze und Kim Schwager. Der Schiedsrichter sah nur die Unsportlichkeit von Schwager, der Rot (79.) bekam. Noch in mentaler Aufruhr, kassierte seine Elf prompt den Anschlusstreffer durch Stürmer Lauritz Buschhoff (81./3:4) und in der 90. Spielminute den Ausgleich durch Heinze (4:4). Sieben Minuten Nachspielzeit nutzte der RSV zum 5:4-Siegtreffer.
Eberswalde: Pawel Kosarzecki – Nick Lange, Thorben Schöffel, Tobias Koepnick, Eric Krause – Jean-Pierre Dellerue (86.Florian Groß), Philip Januschowski, Steven Zimmermann, Kim Schwager, Kohei Suzuki (90+3.Douglas Tavares Barbosa) – Ceif Ben-Abdallah