Vielversprechender Start
Das Spiel begann dabei für die Eberswalder Gäste vielversprechend. Schnell spielte man auf Augenhöhe und hatte leichte Feldvorteile. Einzig echte Torgefahr konnten nicht richtig aufgebaut werden. So stand es nach 30 Minuten noch torlos. Dann ein taktisches Foul von Abwehrchef Christian Amuri mittig am Sechzehner. Eintrachts Torjäger Niklas Goslinowski legte sich den Ball zurecht und schlenzte das Leder gekonnt aus 17 Meter über die Köpfe der Mauer unhaltbar für Torwart Pawel Kosarzecki ins rechte Dreiangel. Ein klasse Treffer und Preussen lag 0:1 (32.) zurück.
Nach der Pause zeigte sich Preussen leicht dominant, blieb aber im Abschluss glücklos. Dafür nutzte die Eintracht einen ihrer Konter über Stürmer Wolter auf Torjäger Goslinowski zum 2:0 (70.). Der sechste Saisontreffer für den Doppel-Torschützen.  Die postwendende Antwort der Gäste war der Anschlusstreffer zum 1:2 (71.) durch Philip Januschowski. Das Spiel war wieder offen.
Doch Preussen – mit argen Personalsorgen angereist – hatte in der stürmischen Schlussphase zwar erneut optische Vorteile und einige Chancen, die besseren Möglichkeiten erspielten sich jedoch die Elf der Eintracht-Trainer Alexander Schröder und Felix Bigalke. Allein noch vier Mal zeigte Torwart Kosarzecki seine Klasse, hielt die knappe Niederlage  für seine Preussen-Elf auch in der vierminütigen Nachspielzeit fest.
"Das 2:0 war sehr wichtig. Der schnelle Anschlusstreffer jedoch ärgerlich. Am Ende hatten wir noch genügend Chancen", resümierte Eintracht-Trainer Alexander Schröder. "Miersdorf war heute zu schlagen. Uns fehlte etwas das Glück im Abschluss. Zudem war das Fehlen einiger Leistungsträger zu merken", zeigte sich Trainer Frank Schwager nach dem Spiel nachdenklich. Für Eberswalde geht es am Samstag (15 Uhr/Westendstadion) mit dem Pokalspiel gegen Ligakonkurrenten TuS Sachsenhausen weiter.
Eberswalde: Pawel Kosarzecki – Nick Lange, Christian Amuri, Eric Krause, Paul Ziethen (85. Richard Amuri) – Steven Zimmermann, Thorben Schöffel – Jean-Pierre Dellerue, Kohei Suzuki – Ceif Ben-Abdallah, Philip Januschowski