"Aller Anfang ist schwer", blickte Aileen Schlemonat von der Gemeinschaftsgarten-Initiative auf die Mühen der vergangenen Monate zurück, als es darum ging, den Garten durch die erste Saison zu lotsen. Drei ehrenamtliche Helfer haben drei Tage lang von früh bis spät an der Laube gearbeitet - von früh bis spät. "Sie fluchten, sie heulten, sie bluteten, aber jetzt steht sie", lobte Aileen Schlemonat ihre Arbeit. Insgesamt etwa 500 Kilogramm Holz sind verbaut worden, schätzen die Beteiligten. 1200 Euro flossen in die Laube sowie in nicht minder dringend benötigtes Gartenwerkzeug. Das Geld kommt von der "Sozialen Stadt", in deren Sprecherrat Aileen Schlemonat den Vorsitz innehat.
Die Hobbygärtner bereiten ihre Beete nun durch Nährstoffeintrag auf den Winter vor. "Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr noch mehr Leute hinzubekommen", blickt Aileen Schlemonat in die nähere Zukunft. Insbesondere wollen die Gärtner darauf hinwirken, dass der Austausch unter den Generationen noch intensiver wird.