Martin Hoeck und sein Vater Ralph-Peter Hoeck, stellvertretender Vorsitzender, hatten die Stiftung in Gedenken an Dagmar Hoeck gegründet. Die Mutter von Martin Hoeck und Ehefrau von Ralph-Peter Hoeck war mit nur 56 Jahren einem Hirntumor erlegen. Sie hatte ihre letzten Tage im Eberswalder Hospiz verbracht.
Martin Hoeck ist zufrieden mit dem ersten Jahr. Die von ihm und seinem Vater gestiftete Summe von 10 000 Euro als Kapital konnte mehr als verdoppelt werden. Zusätzliche Stifter gaben 12 300 Euro mit hinein. Zudem konnte die Hoeck-Stiftung im ersten Jahr ihres Bestehens Spenden in Höhe von 2865 Euro einwerben. 1000 Euro davon wurden für die Außendarstellung und die Organisation von Veranstaltungen verwendet. Eine der ins Leben gerufenen Reihen nennt sich "Diplomatischer Salon - Die Welt zu Gast in Eberswalde". 2015 erlebten die Eberswalder, wie der Botschafter des Kosovo und die Botschafterin Sloweniens die Welt sehen. Gerade stellte sich der dänische Botschafter den Fragen des Publikums. "Im Oktober gibt es voraussichtlich den nächsten Salon. Entweder mit einem Diplomaten aus der Schweiz oder aus Mexiko", verrät Martin Hoeck, auf dessen Veranstaltungsreihe nun auch Wittenberge in der Prignitz aufmerksam geworden ist. "Eventuell kann das Format an verschiedenen Orten in Brandenburg stattfinden", sagt Hoeck, der, wie er sagt, überrascht ist, wie gut der Diplomatische Salon ankommt. "Ich schätze, die Leute sind fasziniert davon, einen Botschafter und seine Sicht der Dinge einmal live zu erleben", sagt Hoeck.
Zudem soll es am 30. September wieder ein Benefizkonzert in der Märchenvilla geben. Dieses Mal mit der kosovarischen Pianistin Lule Elezi, berichtet Martin Hoeck. Weitere Konzerte dieser Art sollen folgen.