"Eine wirklich schöne Herausforderung", lobte Susann Rammelt aus Marxen bei Hamburg, die über Ostern ihre Eltern in Neuehütte besucht und mit ihrem sechs Jahre alten Rüden Thyson das erste Mal auf dem Bellodrom vorbeischaute. Der Jack-Russell-Terrier-Mix hatte mit dem Kletterpfad keinerlei Probleme. "Kein Wunder, er ist ja ein geprüfter Rettungshund", verriet sein Frauchen.
Auch Andreas Härchen aus Eberswalde ließ seine zwei Jahre junge Hündin Chibi über die auf Autoreifen gelagerten, mit Gummileisten befestigten Dielen laufen - und war begeistert. "Wir kommen ohnehin zweimal pro Woche hierher. Mittwochs zum Training, sonnabends zur Spielstunde", berichtete er.
Beim Osterfest für Hunde und Halter wurde überdies eine gut 100 Jahre alte Eiche auf dem vier Hektar großen Gelände getauft. Mit dem Namensgeber Günter Thier wird einer der großzügigsten Sponsoren der Tierschutzarbeit geehrt, die Karin Nicodem seit fast 25 Jahren leistet. Der gebürtige Herzberger lebt seit 1961 in der Schweiz, hält aber nach wie vor den Kontakt zu seiner alten Heimat Brandenburg und interessiert sich brennend für alles, was auf und mit dem Bellodrom passiert. Die Günter-Thier-Eiche ist der dritte Baum, der dort getauft wurde. Seit 2013 gibt es bereits eine Flughunde-Eiche, mit der die auf dem Bellodrom tätige Showtruppe geehrt wird, und eine Richard-Stäge-Eiche, die an einen weiteren Helfer und Unterstützer erinnert.