67 Antragsteller auf einen Kinderkrippenplatz und 78 auf einen Kindergartenplatz können seitens der Stadt als Kita-Träger derzeit nicht bedient werden. Diese Zahlen hat die Stadtverwaltung auf der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport benannt. Angesichts der Zahlen von Kindern im Kita-Alter wird sogar von 140 fehlenden Krippen- und 110 fehlenden Kindergartenplätzen ausgegangen.
Sämtliche Kapazitäten der städtischen Einrichtungen wie auch der Freien Träger sind mit Stand vom September nahezu oder vollständig erschöpft.

Erweiterung der Kapazitäten in Planung

Im Hortbereich gebe es derzeit keine Unterversorgung, hieß es im Ausschuss. Für das Schuljahr 2022/23 allerdings wird ein Fehlbedarf von 100 Plätzen prognostiziert. Allerdings soll der Situation entgegengewirkt werden.
So werden die Kinderkrippenplätze der Kita Kleeblatt im kommenden Jahr um 35, die der Evangelischen Kita um 20 erweitert. 80 Krippen- und Kindergartenplätze sollen 2021 zudem durch die Johanniter geschaffen werden. Für 2022 ist eine Erweiterung der Hortkapazitäten in der Innenstadt und im Brandenburgischen Viertel vorgesehen.