Am Sonnabend sind dort Fragen des Bibliotheksaufbaus, der Leseförderung und Motivation sowie des Unterrichts und der Medienbildung in Vorträgen und Workshops thematisiert worden. Schulleitung, Lehrer, Eltern sowie Kinder und Jugendliche sorgten für ein gutes Gelingen des Tages. Unter anderem steuerte der Chor "Karlibande" der Klasse 4B einige Lieder zur Eröffnung in der Aula bei.
Matthias Tacke, Dezernent für Öffentliche Ordnung, Bildung und Finanzen des Landkreises Barnim betonte in einem kurzen Grußwort die elementare Wichtigkeit der Lesefähigkeit, denn das Lesen sei die Grundlage für alles andere.
Die gesamte Veranstaltung wurde von Simone Frübing, Vorsitzende der AGSBB moderiert, die den Austragungsort für die gelungene Vorbereitung lobte. "Wir haben hier sehr gute Rahmenbedingungen vorgefunden", stellte sie heraus.
Die Sellheim-Schule war nach 2013 bereits zum zweiten Mal Gastgeber des Schulbibliothekstages. Im Rahmen eines "Marktes der Möglichkeiten" gab es an zahlreichen Ausstellungsständen Informationen von Software-Herstellern, Buchhandlungen, Möbelmanufakturen und anderen.
Die Boris-Pfeiffer-Schulbibliothek der Sellheim-Schule wurde 2015 als "Schulbibliothek des Jahres" ausgezeichnet. Sie untersteht der Obhut von Deutschlehrerin Anka Rahn, die für ihr Engagement mit Blumen bedacht wurde.
Schulleiterin Petra Ziegenhagen betonte, dass die Sellheim-Schule am Prinzip der Inklusion festhalte. Eine Gesellschaft könne sich nur entwickeln, wenn man sich gegenseitig toleriere, so die Pädagogin, die auch eine leidenschaftliche Leserin ist. "Am liebsten historische Romane und Familiensagas", verriet sie.