Bernau ist eine der Städte gewesen, die zumindest äußerlich den DDR-Muff schneller abgelegt hatten als andere Orte. Und das, obwohl die Stadt genau die gleichen Probleme hatte, wie andere Oststädte nach der Wende auch. Bernau hat aber eine etwas andere Geschichte – es war keine Industriestadt wie Eberswalde. Bernau war ein Wohnstandort, schon immer – in dienender Funktion zur Hauptstadt. Bernau war ebenso eine Garnisionsstadt – das Militär – insbesondere die Sowjets waren hier im Stadtbild kaum wegzudenken.
Und Bernau war schon immer eine Stadt, die Neuankömmlinge begrüßen durfte, wie Bürgermeister Andre Stahl im Interview mit dem MOZ-Podcast „Dit is Brandenburg“ erzählt.
Nicht nur die Wohnkosten sind hoch in Bernau und Umgebung – auch die Fahrtkosten. Insbesondere wenn man Fachärzte aufsuchen will. Denn die Arztdichte ist im Gegensatz zu den Einwohnerzahlen konstant geblieben. Um die Themen Medizinische Versorgung, Kitas und Schulen geht es im fünften Teil der Reihe „Zuzug – Chance oder Überforderung?“.
Zuzug - Chance oder Überforderung? Bernau – das Ende des Wachstums?

Bernau