Kita- und Hortgruppen aus dem Stadtgebiet und andere kleine und große Besucher konnten sich im Club am Wald an den unterschiedlichen Stationen austoben. Eingerichtet wurden diese von den Clubbetreuern und zahlreichen Partnern wie dem Kreissportbund Barnim, der Kreisverkehrswacht, dem Bund zum Schutz der Interessen der Jugend (BSIJ) und lokalen Initiativen wie dem Kontakt-Verein und dem Eltern-Kind-Zentrum. Neben einer Hüpfburg gab es eine bunte Mischung aus Spielen von anno dazumal und heute: Rollerparcours, Tischtennis, Büchsenwerfen und Tauziehen. Vor dem Schminkstand bildete sich eine lange Schlange. Quicklebendige Schlangen hingegen hatte Clown Augustine für ihre Tiershow dabei und sorgte für ein kleines Kreischkonzert bei den Kindern.
Ziel des schon zum achten Mal stattfindenden Aktionstags ist es, auf das zunehmende Verschwinden von spielenden Kindern im Stadtbild aufmerksam zu machen. Als Ursachen gelten vor allem die Dominanz des Autoverkehrs, der Sanierungsstau auf Spielplätzen und der Rückbau von Spielflächen. Aber auch die Verdrängung angeblich lärmender Kinder und Jugendlicher stelle ein großes Problem dar, so die Veranstalter. Das Bündnis hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Lobby für Kinder und Jugendliche zu sein. Kommunen, Vereine und Einrichtungen waren daher aufgerufen, am Donnerstag Aktionen zu starten, den öffentlichen Raum zur "Spielstraße" zu erklären und so für das Recht auf Spiel zu trommeln.