Alle vier Wochen wird der See mikrobiologisch untersucht sowie Sichttiefe und augenscheinlicher Algenbefall kontrolliert. Gibt es, wie nun der Fall, Auffälligkeiten werden die Abstände auf ein bis zwei Wochen verkürzt. Die Situation kann sich je nach  Wetterlage durch Abkühlung, Wind oder Regen  entspannen.

Schilder an drei Stellen

An den drei betroffenen Badestellen wurden Schilder mit Handlungsempfehlungen angebracht und das Ordnungsamt Joachimsthal informiert. Gleichzeitig erfolgt bei den offiziell ausgewiesenen Badestellen Joachimsthal, Strandbad und Feriendorf die Veröffentlichung in der Internetbadestellenkarte des Landes Brandenburg. Informationen zu allen untersuchten Gewässern stehen auf der Internetseite des Kreises.
Die mikrobiologischen Werte des Sees waren zuletzt ohne Beanstandung, heißt es. Die Sichttiefe betrug bei der letzten Probenahme 1,50 Meter und laut Laborbefund ist eine geringe Blaualgenkonzentration nachweislich. Im Uferbereich waren zum Zeitpunkt der letzten Begehung am Montag Anschwemmungen zu verzeichnen, so dass dort von einer höheren Konzentration ausgegangen werden muss. Direkter Hautkontakt mit belastetem Wasser kann Haut- und Schleimhautreizungen, allergische Reaktionen oder Ohrenschmerzen hervorrufen. Beim Verschlucken von stark algenhaltigem Wasser können Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.