Der mutmaßliche Täter hatte den Laden betreten, um Waren retour an einen Versender zu schicken. Doch fehlten wohl wichtige Details für eine Übernahme des Paketes. Dies missfiel wiederum dem Kunden und er entfachte eine Diskussion, die letztlich zu seinem Verweis aus dem Laden führte. Bisherigen Erkenntnissen zufolge verließ er daraufhin auch tatsächlich die Räumlichkeiten, doch nur, um aus seinem in unmittelbarer Nähe geparkten Auto eine Schreckschusswaffe zu holen.

Täter wird zuhause konfrontiert

Anschließend begab sich der Mann zurück in Richtung Versandshop, richtete die Waffe auf den nunmehr davor befindlichen Mitarbeiter und drückte aus mehreren Metern Entfernung ab. Danach flüchtete der Wütende in zunächst unbekannte Richtung. Glücklicherweise blieb der Geschädigte unverletzt. Ihre Ermittlungen führten die nun hinzugerufenen Polizisten zu einem 29 Jahre alten Barnimer, der an seiner Wohnanschrift gestellt werden konnte. Eine richterlich angeordnete Durchsuchung förderte die Munition einer Schreckschusswaffe, nicht jedoch die Pistole selbst zutage.

Mann wird sich verantworten müssen

Der Mann wurde im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen aggressiv gegen die Beamten und behinderte die Einsatzkräfte in ihrem Tun. Das brachte ihm über die Vorwürfe des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der Bedrohung hinaus noch Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein.