Am 10.02.2021, gegen 16:15 Uhr, wurde der Polizei ein Verkehrsunfall in Eberswalde gemeldet. In Höhe eines Baumarktes in der Eberswalder Straße war es zu einer Kollision zwischen einem PKW VW samt Anhänger und einem PKW Mazda gekommen. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf eine Schätzsumme von 1000 Euro.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mazdafahrer einen Spurwechsel vorgenommen und war mit seinem Wagen gegen das Gespann geprallt. Trotzdem entfernte sich der Mann vom Unfallort, konnte jedoch durch die hinzugerufenen Beamten noch in unmittelbarer Nähe auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes gestellt werden. Der 56-Jährige verströmte Alkoholgeruch, so dass ein entsprechendes Testgerät zum Einsatz kam. Dieses zeigte einen Wert von 0,64 Promille an.

VW-Fahrer hätte nicht mit Anhänger fahren dürfen

Der Mann musste darüber hinaus einräumen, gar keine gültige Fahrerlaubnis zu besitzen. Daraufhin zogen die Polizisten sein Fahrzeug noch an Ort und Stelle ein. Er selbst wurde zu einem Arzt gebracht, welcher ihm eine Blutprobe entnahm.
Im Zuge der weiteren Verkehrsunfallaufnahme stellte sich aber auch heraus, dass der 32-jährige Fahrer des VW gar nicht hätte mit dem Anhänger unterwegs sein dürfen. Ihm fehlte dazu nämlich ebenso die erforderliche Fahrerlaubnis. Er wird sich nun gleichfalls verantworten müssen.