„Wir wollen einfach zeigen, dass es so rechtsstaatlich nicht zugehen kann. Dass man seine Meinung auch hier vertreten und kundtun darf“, sagte Heiko Brucker, Ansprechpartner der Piraten im Barnim. Brucker bezog sich dabei auf Informationen über den massiven Polizeieinsatz gegen Demonstranten in Stuttgart mit mehr als 100 Verletzten am vorigen Donnerstag. Natürlich nutzt die im Barnim noch wenig vertretene Partei den Anlass auch, sich bekannter zu machen, räumt Brucker ein. Zudem machten die Piraten auf größere Protestaktionen gegen Stuttgart 21 wie den Schwabenstreich in Berlin aufmerksam.
Zu der Mahnwache in Eberswalde stießen Passanten gestern nur vereinzelt. Doch damit habe er gerechnet, so Brucker. „Wir haben eine Demo mit zehn Leuten offiziell angemeldet.“