Inzwischen hängen an drei Stellen entlang der vielbefahrenen B 167 in der Barnimer Kreisstadt Transparente, auf denen zu Widerstand gegen die für Ende 2021 erwogene Schließung des Standortes Eberswalde von Thyssenkrupp Rothe Erde aufgerufen wird.
Die Kampfansage an die Geschäftsführung des Konzerns ist an der Einfahrt zum Werk selbst, am Sportzentrum Westend und am Metallzaun in der Eberswalder Straße 121 im Stadtteil Finow zu lesen.

Eberswalder Fraktion zeigt Verbundenheit mit der Belegschaft

Das Grundstück gehört dem Unternehmer und Stadtverordneten Viktor Jede, der gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Ronny Hiekel vom Bündnis Eberswalde bei der Montage des 16 Meter langen und 1,50 Meter hohen Transparentes geholfen hat. „Das Werk gehört zu Eberswalde. Und die 76 Arbeitsplätze dürfen nicht verschwinden“, sagt Viktor Jede, der sich mit den Metallern auch aus persönlichen Gründen verbunden fühlt. „Ich habe den Beruf eines Industriemechanikers gelernt“, betont er. Sein Fraktionskollege ist Instandhaltungsmechaniker  und führt einen Metallbaubetrieb. „Ich bin Nachbar von Thyssenkrupp Rothe Erde auf dem Kranbau-Areal“, sagt er.