Zufrieden zeigte sich auch Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht. "Der Radweg ist Teil des Gesamtkonzeptes. Gebaut wird noch am Radweg zwischen Buckow und Altenhof. Unser Wunsch ist es, dass auch der Radweg zur Kaiserwegbrücke fertig wird", so Schoknecht. "Und auch der Radweg zwischen Eberswalde und Lichterfelde steht bei uns ganz oben an", ergänzte Amtskollege Boginski.
Der nunmehr von 1,50 Meter auf 2,50 Meter verbreiterte Radweg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Eberswalde und der Gemeinde Schorfheide. Beide Kommunen haben sich die Kosten für die Planungsleistung geteilt. Und auch bei der Konzipierung des verbreiterten Radweges waren mit der Finower Planungsgesellschaft sowohl Eberswalde als auch Finowfurt vertreten. Geschäftsführer Jörg Brandt ist in Finowfurt zu Hause. Die Umsetzung lag in den Händen der Diamant Verkehrsbau Service GmbH aus Neustadt an der Dosse. "Bei dem Namen musste alles klappen", so Uwe Schoknecht, der alle Angaben und Zahlen zum Radweg zusammengetragen hatte. Den Bau selbst hat der Landesbetrieb Straßenwesen finanziert. Die Gesamtkosten liegen bei 335 000 Euro.
Der erste Spatenstich für die Verbreiterung des Radweges war am 29. Oktober dieses Jahres erfolgt. Am Mittwoch konnte Vollzug gemeldet werden. Die Ausbaulänge insgesamt beträgt 1800 Meter, 719 Meter davon liegen auf der Gemarkung Finowfurt."Wir sind nicht immer einer Meinung, aber wenn, dann kommt schon etwas Gutes dabei heraus", witzelte Uwe Schoknecht als er mit der Schere bewaffnet zum obligatorischen Bandschnitt schritt. Das rot-weiße Stück, das die Beteiligten in den Händen hielten, präsentierte zugleich die Farben der Finower. Bruno Kühn durfte sich ein Stück davon mit nach Hause nehmen.
Einige kleinere Restarbeiten am Radweg sind noch offengeblieben. Die werden im Frühjahr, wenn das Wetter wieder offen ist, erfolgen, versprach Tiefbauamtsleiterin Heike Köhler.