Am Sonnabend steht der erste Auftritt von Maximilian Mätzkow in der Jugend-Bundesliga an. Dazu hatte er im Sommer den Verein gewechselt, vom ESV Eberswalde zum SC Kreuzberg. An Brett eins ist der Eberswalder in seiner Mannschaft gesetzt, die als ersten Gegner Empor Berlin vorgesetzt bekommt.
Am Sonntag folgt die zweite Premiere für den jungen Barnimer Gymnasiasten. Da sitzt er zum Auftakt der Oberliga der Männer am dritten Brett des SC Kreuzberg. Gegner ist dann in Berlin der SSC Graal-Müritz.
Wechsel eine logische Folge
Der Wechsel des Eberswalders zu einem Verein, der höhere Ziele anstrebt, war laut seinem Vater Christian Mätzkow eine logische Folge. "Wenn man sich weiterentwickeln will, dann braucht man auch entsprechende Herausforderungen", stellte er klar. Kein Geheimnis ist es auch, dass der SC Kreuzberg so schnell wie möglich den Aufstieg in die 2. Bundesliga anstrebt, wobei Maximilian Mätzkow eine entscheidende Rolle spielen soll. Für den Eberswalder indes wird das nächste Jahr richtig interessant. Dann peilt der Fide-Meister zum ersten Mal den Titel eines Internationalen Meisters an, der bei einer bestimmten Wertzahl verliehen wird.
Hoch anzurechnen ist es dem jungen Eberswalder, dass er seine Wurzeln nicht vergisst. Er bleibt weiterhin als Gastspieler dem Landesliga-Schachteam des ESV Eberswalde erhalten, auch wenn er nicht alle Spieltage mitmachen kann. Darüber hinaus hält sich Maximilian Mätzkow bei den Fußball-A-Junioren von Preussen Eberswalde fit und geht auch mit den Männern des OSV auf Torejagd, wenn es sein Schach-Terminplan zulässt.