Das freut natürlich den Lichterfelder Ortsvorsteher Matthias Gabriel. "Es ist wunderbar, dass man auch mit Profis zusammenarbeiten kann, die etwas von ihrem Handwerk verstehen", sagt er am Montag bei der Freigabe des 460 Meter langen Abschnitts der Straße, die Lichterfelde mit der Clara-Zetkin-Siedlung verbindet.
Sein Lob geht vor allem in Richtung der Templiner Firma Strabag, die für den Baubetrieb zuständig gewesen ist. Die Geschwindigkeit sei eine Frage der eingesetzten Technologie, erklärt Polier Henry Radunz. Auch die Zusammenarbeit habe mustergültig funktioniert: "Da haben alle mitgespielt", sagt er. Wenn das Wetter den Arbeitern auch weiterhin hold ist, wird der letzte Teil der 250 000 Euro teuren Maßnahme im Auftrag der Gemeinde nächste Woche umgesetzt: die Fahrbahnmarkierung. "Die kommt dann erst drauf, wenn der Split eingefahren ist", so Radunz. Passierbar ist die Straße aber bereits. Seit heute Morgen hält der Bus auch wieder an allen Haltestellen.
Ganze 75 Prozent der Kosten kommen vom Landesbetrieb Straßenwesen. Doch kurz vorm ursprünglich geplanten Start der Arbeiten Ende Juli sah es so aus, als würde der Finanzrahmen gesprengt. Grund dafür war die Zusammensetzung des Straßenmaterials, das abgefräst werden musste. Nach einer Detailuntersuchung schnellten die Kosten für die Entsorgung plötzlich aufs Dreifache hoch. Eine andere Annahmestelle übernahm den Job und so konnte das Budget eingehalten werden. Unguter Nebeneffekt: die zwei Wochen Verspätung.
Bei aller Freude über die schnelle Fertigstellung bleibt ein Wermutstropfen: Die Gemeinde hatte angeregt, die Fahrradspuren extra zu markieren. Ein Vorhaben, das die Versetzung des Ortseingangsschildes notwendig gemacht hätte. Dafür sah der Landkreis Barnim jedoch nicht die Voraussetzungen erfüllt.