Die "jungen Studenten", die sich für die Vorlesungen bis Freitag eingeschrieben haben, kommen aus Prenzlau, Templin, Schwedt, Wallmow, Angermünde, Bernau, Gartz, Britz, Passow, Casekow, Blumberg, Grüntal, Gramzow, Pinnow, Finowfurt, Oderberg, Lichterfelde, Klosterfelde, Marienwerder und natürlich aus Eberswalde. "Ihr seid die neuen Kommilitonen", begrüßte Professor Wilhelm-Günther Vahrson, Präsident der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, seine jungen Gäste. "KinderUni ist viel anstrengender als richtige Uni. Die Fragen sind härter, das Publikum ist munterer", fügte er hinzu.
"Ich werde immer geholt, wenn ganz wichtige Leute in der Stadt sind, heute seid ihr die allerwichtigsten", freute sich Bürgermeister Friedhelm Boginski über das wachsende Interesse an der KinderUni. Insgesamt 33 Grundschulen nutzen das Angebot der Bürgerstiftung. Damit werden an den ersten drei Studientagen, für die sechs Referenten gewonnen werden konnten, 1019 Fünft- und Sechstklässler den wissenschaftlichen Themen lauschen. Der Barnim ist mit 599 Grundschülern vertreten, die Uckermark mit 420.
Obwohl die fünf ehrenamtlichen Mitstreiter der KinderUni auf Grund der hohen Nachfrage zwei zusätzliche Vorlesungen organisiert haben, mussten 150 Absagen erteilt werden. "Die ersten Nachfragen hatte es schon im Dezember gegeben. Am 29. Januar war Anmeldeschluss", erklärt Helga Thomé, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung.
Zum traditionellen Familientag am Sonnabend ist die KinderUni für alle Interessenten offen. "Warum gibt es Feuer, das unter Wasser brennt?" heißt die spannende Vorlesung, die ab 15 Uhr zu hören sein wird. Referenten sind Andreas Grohmann und Andrea Hollmann vom Institut für Chemie der Technischen Universität Berlin. Platzreservierungen sind empfehlenswert.
E-Mail: kinderuni@barnim-uckermark-stiftung.de