Nur noch bis Ende März reicht das Geld, das bei der erfolgreichen Weihnachtsspendenaktion für das Tierheim Werbellin gesammelt werden konnte. Zu allem Unglück müsse auch noch ein schwer erkranktes Gnadenbrottier operiert werden, informiert Karin Nicodem, die die Einrichtung im Schorfheider Ortsteil betreibt. „Der Eingriff wird uns mehrere hundert Euro kosten“, sagt die Tierschützerin. Die sanfte, unsichere Hündin habe doch eine Chance verdient. Alternativ müsste sie eingeschläfert werden, was niemand wollen könne.

Selbst die Hundeschule arbeitet eingeschränkt

Seit einem Jahr liege die Auslastung der Tierpension, mit der vor Corona ein großer Teil der Mittel für das Tierheim erwirtschaftet werden konnten, nahe Null. Es gebe keine Flugreisen, keine Konferenzen und keine Familienfeiern, anlässlich dieser Tiere in die Betreuung gegeben würden. Und auch das Training in der Hundeschule Bellodrom sei nur in eingeschränktem Maße möglich. „Wir mussten und müssen auf alle sonst elf bis zwölf Veranstaltungen im Jahr verzichten, bei denen etliche Spenden zusammenkamen“, bedauert Karin Nicodem. „Wir müssen wieder um Hilfe betteln“, sagt sie.
Wer spenden wolle, könne sich sich im Internet über Näheres informieren.