Wasser ist ganz schön frisch

Nach der Einweisung geht es für die Schwimmer an den Start. Das Wasser des Wukensees ist mit rund 17 Grad ganz schön frisch. "Aber über die 200 Meter lohnt sich ein Neoprenanzug nicht", weiß Jan Heide. Der ehemalige Basketballer von Lok Bernau hat vor einem Jahr den Triathlon für sich entdeckt. "Da habe ich beim Liepnitzsee Triathlon mitgemacht und das hat richtig Spaß gemacht. Mittlerweile habe ich auch schon zweimal Sprint-Distanzen absolviert. Aber heute ist mir das Wasser zu kalt, da mache ich nur den Breitensport."

Nicht bummeln beim Umziehen

Angefeuert von zahlreichen Zuschauern, geht es dann für die Athleten pünktlich ins Wasser. In der Wechselzone heißt es: schnell sein beim Umziehen für die Radstrecke. Wer hier bummelt, verliert wichtige Sekunden. Während die Radfahrer auf der Strecke sind, machen sich bei den Staffeln die Läufer warm. Stephanie Junghanns aus Fürstenwalde hat mit Freundinnen eine Staffel auf die Beine gestellt. "Ich hatte nach drei Kindern mit dem Laufen eigentlich aufgehört. Durch den Triathlon hab ich jetzt wieder angefangen und will dabei bleiben. Auch, um meinen Kindern zu zeigen, wie wichtig Sport ist und wie viel Spaß das macht", berichtet sie, bevor sie sich mit ihrer Staffel-Partnerin abklatscht und auf die 2,5 Kilometer lange Strecke begibt.
Schnellster über die Breitensport-Distanz wird am Ende Sebastian Michel vom BRC Endspurt (32:37 Minuten). "Ich komme eigentlich vom Radfahren, da konnte ich mich nach dem Schwimmen, bei dem ich als Vierter aus dem Wasser kam, dann nach vorne fahren. Beim Laufen habe ich dann den Atem meines Verfolgers Sascha Riegenring im Nacken gespürt, aber es hat am Ende noch gereicht." Jan Heide schafft es als Gesamtvierter und damit bester Barnimer ins Ziel (36:42). Zweitbester Barnimer wurde der Bernauer Robert Vollbrecht (37:57).
1. Wukensee Triathlon in Biesenthal

Bildergalerie 1. Wukensee Triathlon in Biesenthal

Damen-Trio im Glück

"Das Wasser war ganz schön kalt, da sind mir die Beine etwas eingefroren, aber auf dem Rad hat alles super funktioniert", freute sich Heide, der zwei- bis dreimal pro Woche trainiert. Happy war auch das Biesenthaler Damen-Trio, das am Ende Platz neun von elf Staffeln belegte und damit das Ziel erfüllt hatte. "Es hat riesig viel Spaß gemacht. Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder mit dabei", freute sich Schwimmerin Kerstin Lachmann.
Und nicht nur die Sportler, auch die Biesenthaler selber hatten Spaß am Event. "Schon bei der Informationsveranstaltung gab es keinen Protest. Im Gegenteil, einige haben sich sofort bereit erklärt, als Helfer mitzumachen", freut sich Mitorganisator Frank Exner vom Veranstalter Bernauer Lauffreunde.
Bester Barnimer auf der Sprint-Strecke wurde der Werneuchener Mika Keiling (1:10:48 Stunde/Gesamtachter). Über die Olympische Distanz kam der Schwanebecker Marco Resech (2:21:23/Gesamtsiebter) als bester Barnimer ins Ziel. Einhellige Meinung unter den Sportlern: Eine toll organisierte Veranstaltung, die fester Bestandteil im Sportkalender werden sollte.

Das waren die Besten auf den Strecken


Die Sieger bei Frauen und Männern über die Disziplinen:Breitensport: Christiane Riegenring (40:07 MInuten), Sebastian Michel (32:37), Staffel: Tierpraxis Sabine Buder (37:52)Sprint: Juliane Knop (1:19:02 Stunde), Hendrik Becker (58:49 min), Staffel: Eberswalder SchwimmvereinOlympische Distanz: Suse Werner (2:22:26), Christian Eife (2:11:58), Staffel: Team Rocky BalboaAlle Ergebnisse unter www.ziel-zeit.de