Mit einer wechselseitigen und kurzweiligen Moderation entführten die beiden Musikerinnen die Zuhörer unter anderem in die Welten von Vivaldi, Tschaikowski oder Mendelssohn-Bartholdy. Nach einem sprachlichen Lapsus eines einstigen Geheimrates seiner Zeit stand der Nachmittag unter dem geistreichen Motto "Frühzeitiger Frühling".
Ein besonderer Leckerbissen waren einige Werke von Carl Bärmann (1811-1885), die man für gewöhnlich eher selten zu Gehör bekommt. "Wir haben die Noten in der Staatsbibliothek in Berlin gefunden und halten sie für sehr interessant", erläuterte Susanne Erhardt, die schon seit Langem zu den Stammgästen der Glambecker Konzerte zählt.
Anhaltender Applaus bekundete die Begeisterung. Zwei Zugaben folgten. Konrad Götze, der mit seiner Frau zum ersten Mal einem Konzert in Glambeck beiwohnte, war restlos begeistert. "Ganz toll", befand er am Ende gerührt. Maßgeblich verantwortlich für den überaus großen Erfolg der teilweise hochkarätigen Konzerte ist Heimtraud Eichhorn vom Verein Denkmale Glambeck. Leider ist die einstige Vereinschefin seit längerer Zeit erkrankt und konnte an der Veranstaltung nicht teilnehmen. In der neuen Vorsitzenden Sabine Hellwig hat der Verein jedoch eine sehr engagierte Nachfolgerin gefunden. Selbst der Musik zugetan und leidenschaftliche Klavierspielerin, investiert sie ebenfalls viel Zeit und Herzblut in den zukünftigen Fortbestand der Reihe.
Das nächste Konzert findet am Ostersonntag, 20. April, statt. Dann erklingen mit dem Kammerensemble Classic der Deutschen Oper Berlin unter anderem Werke von Verdi, Monti und Friedrich dem II.
Nähere Informationen und Vorbestellungen sind im Internet möglich unter www.glambeck-schorfheide.de.