Die Fertigstellung des etwa zehn Kilometer langen Abschnitts der A11 zwischen den Anschlussstellen Joachimsthal und Pfingstberg rückt näher. „Ziel ist, bis Jahresende die Arbeiten im Wesentlichen zu beenden, so dass der Verkehr zweispurig pro Richtung geführt werden kann“, erklärt Pressesprecher Steffen Streu vom Landesbetrieb Straßenwesen auf Anfrage dieser Zeitung. Dafür muss jedoch auch das Wetter mitspielen.

Dauerstau und viele Unfälle

Die beauftragten Firmen arbeiten in zwei Schichten mit Hochdruck an der Fertigstellung der neuen Beton-Fahrbahn. Seit Beginn der Arbeiten im September 2019 sorgt die Baustelle durch Dauerstau und Unfälle immer wieder für Schlagzeilen. Von Januar bis August gab es allein in diesem Abschnitt 79 Unfälle. Im September waren erstmals auch zwei Tote zu beklagen. Seit April rollt der Verkehr in Richtung Berlin nur noch auf einer Fahrspur, was vor allem an Wochenenden für Ostsee-Rückkehrer zur Staufalle wird.