Die lange Wartezeit an den Friedrichswalder Bahnschranken hat ein Ende. Wie die Hanseatische Infrastrukturgesellschaft mbH (HIG) mitteilt, hat sie am Haltepunkt im Dorf zwei Schrankenanlagen mit technischer Unterstützung der Schrankenwärter in Betrieb genommen. Damit verkürzen sich die Schrankenschließzeiten auf nur noch  etwa fünf Minuten. Bislang funktioniere alles problemlos.

Wartezeit betrug mitunter 20 Minuten

Bis zu 20 Minuten hatten Verkehrsteilnehmer vorher an den Schranken warten müssen. Spätestens seit Dezember 2018, als der Probetrieb auf dem RB63-Abschnitt zwischen Joachimsthal und Templin startete, war das Problem bekannt. Lange hatten Friedrichswalde und das Amt Joachimsthal auf eine Lösung gedrungen.

Zwangsbremsung inklusive

Neben der Schließzeit wurde laut HIG nun auch das Unfallrisiko minimiert. Sollten die Schranken nicht schließen, werde der nahende Zug zwangsgebremst.  Bei der Realisierung des Projektes wurde die HIG vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, dem Landesamt für Bauen und Verkehr, dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH und dem Amt Joachimsthal unterstützt. Wie teuer die Umrüstung war, steht nicht in der Pressemitteilung. Eine Auskunft der HIG ist bislang nicht gelungen. Zuletzt war von 80.000 Euro die Rede.