Arnold Kuchenbecker aus Finow, Ortsbürgermeister, SPD-Stadtverordneter und Vorsitzender des Fördervereins für den Wasserturm und Umgebung, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Andenken an diese einst überaus wichtige Anlage zu bewahren und in dem Zusammenhang angeregt, einen Verein zur Förderung der Bewahrung des geschichtlichen Erbes zu gründen. Angesprochen sind alle Interessierten und insbesondere natürlich die Freunde der Eisenbahn.
Reges Interesse fand das Hebewerk auch beim Verbund Europa Nostra, einer Vereinigung nicht-staatlicher Denkmalschutzorganisationen mit Sitz in Den Haag. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung dieser Organisation, in Berlin, besuchten einige Delegierte dieser Tage auch Eberswalde und ließen sich von Kuchenbecker die Messingwerksiedlung, die Teufelsbrücke und den Waggonaufzug zeigen und erklären.
Unter den Gästen auch Angus Fowler, Mitglied des Förderkreises Alte Kirchen Marburg/Berlin Brandenburg, der einst den Kontakt zu Kuchenbecker über eine befreundete Familie in Finow herstellte. In Eberswalde waren außerdem Rienko Wilton, Hildebrand de Boer (beide Niederlande), Eusebi de Casanelles (Spanien), Paul Smith (England) und David Morgan (England) mit von der Partie.
Der Waggonfahrstuhl, ein Aufzug, wurde im Jahre 1906 bei Borsig in Berlin entworfen und 1908 seiner Bestimmung am Finowkanal übergeben. Das Meisterwerk der Ingenieurbaukunst konnte Lasten bis zu 30 Tonnen heben und senken. Der Unterschied zwischen beiden Plattformen beträgt zirka sechs Meter.
Oben und unten befanden sich weiterführende Gleise, von denen heute allerdings nichts mehr zu sehen ist.
Nähere Informationen zur möglichen Vereinsgründung: Lorenz Engel, Tel. 0152/545228944