Auf zwölf Schautafeln entlang des Weges wird anschaulich über Geschichte und Gegenwart der Flößerei in Finowfurt und anderswo informiert. Es gibt Auskünfte zum Finowkanal und zur Historie des Ortsteiles. Sogar die rollstuhlfreundlich flach verlegten 1000 Pflastersteine sind nicht zufällig ausgewählt: Sie stammen von 1929, dem Jahr, in dem Finowfurt durch das Zusammenlegen der Dörfer Schöpfurth und Steinfurth entstanden war.
Zwölf LED-Strahler mit je fünf Watt beleuchten die Flößergasse, die 65 000 Euro gekostet hat und fast ausschließlich vom Verein selbst finanziert wurde.
Zur Eröffnung gab es nicht nur dafür viel Lob von Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht, der den Beitrag der Flößer zur Traditionspflege in Finowfurt würdigte. "Was Ihr macht, wird inzwischen weltweit wahrgenommen. Dank Euch ist Finowfurt jetzt Internationales Flößerdorf", sagte er.
Für Finowfurts evangelischen Pfarrer Ulf Haberkorn ist die Flößergasse eine gelungene Symbiose zwischen Vergangenheit und Zukunft. Er nutzte die Chance, für Sonntag, 9 Uhr, zum ersten Flößergottesdienst auf dem Erzberger Platz einzuladen.