Begehbares Löwengehege, eiszeitliche Gletscheranlage für die Tiger, Urwaldhaus und jetzt auch noch ein Baumwipfelpfad – es ist maßgeblich Bernd Hensch zu verdanken, dass der Zoo voller Attraktionen steckt. Kaum zu glauben, dass der 67-Jährige nach 41 Arbeitsjahren im ehemaligen Tierpark, davon 33 Jahre als Leiter, zum Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Der Zoo ist und bleibt nicht nur die einzige Arbeitsstelle des promovierten Biologen, er ist auch sein Lebenswerk.
Schon am 7. Oktober hat sich der Macher mit den tausend Ideen und noch mehr Tatkraft mit einem Empfang in der Zoogaststätte von zahlreichen Weggefährten und Freunden verabschiedet. Sein Fest wollte er sich nicht von später vielleicht wieder steigenden Corona-Zahlen nehmen lassen.

Eng mit Dagmar Frederic befreundet

„Alles hat seine Zeit, 41 Jahre lang konnte ich meinen Traumberuf leben“, ließ Bernd Hensch im Zoo Eberswalde keine Wehmut aufkommen.
Zu seinen Gratulanten gehörten mit Dagmar Frederic und Achim Schulz auch die Enkelkinder des Tierparkdirektors Bruno Schulz, deren Vater Günter Schulz erst der Vorgesetzte und dann der direkte Vorgänger von Bernd Hensch gewesen war.
Zudem waren mit Hans Mai, Reinhard Schulz und Friedhelm Boginski drei ehemalige Bürgermeister von Eberswalde sowie mit Götz Herrmann auch das amtierende Stadtoberhaupt vertreten. Überdies Barnims ehemaliger Landrat Bodo Ihrke und dessen Nachfolger Daniel Kurth.