Die Bahnstrecke Berlin-Eberswalde war am Abend (9.11.) zwischenzeitlich gesperrt worden. Grund war ein Unfall mit Todesfolge zwischen dem Bereich Wildtränke und Eberswalde. Eine Person war dort vom Zug erfasst worden. Wie es zu dem Vorfall kam, ist bisher unklar.
Vor allem die schwere Zugänglichkeit des Geländes sorgte für eine längere Sperrung der Strecke. Für die Feuerwehr gestalte sich die Anfahrt zum Unfallort als schwierig. Ein Teil der Kameraden konnte über den Spechthausener Sportplatz die Unfallstelle erreichen. Nachfolgende Einsatzkräfte wurden über den Bereich Stromtrasse zur Einsatzstelle geführt. „Es zeigte sich, dass durch den steilen Bahndamm ein in Einsatzbringen von Beleuchtungsmittel nur schwer umzusetzen sei“, heißt es im Einsatzbericht.
Die Feuerwehr war bis 0:30 Uhr am Donnerstagmorgen im Einsatz, begonnen hatte der Einsatz um 20:45 Uhr. Mit vor Ort waren auch der Kriminaldauerdienst, die Bundespolizei und ein Notfallmanager der Deutschen Bahn.
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche – außer, die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Sollten Sie selbst das Gefühl haben, dass Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.