Die Gewerkschaft, so Ernsdorf, fordert sechs Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Weiterhin wird eine zusätzliche Urlaubsvergütung von 1800 Euro gefordert. Auch bei der Ausbildungsvergütung will die Gewerkschaft deutliche Verbesserung. Um die Attraktivität der Stahlindustrie bei jungen Menschen hoch zu halten und einem Fachkräftemangel in dieser Branche vorzubeugen, wurde eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie die Vereinbarung einer Verhandlungsverpflichtung zu dual Studierenden gefordert. Die zusätzliche Urlaubsvergütung soll 600 Euro betragen.
Begründet werden die Forderungen mit der guten wirtschaftlichen Entwicklung. Die Tarifverhandlungen haben am 28. Januar begonnen. (lö)