Unter dem Motto: „Deine berufliche Zukunft HIER!“ startete damit eine Woche der beruflichen Chancen, die helfen soll, sich zu informieren, zu orientieren und persönlich Weichen zu stellen. Das generelle Problem der Azubisuche hatten alle anwesenden Firmen. Deshalb war es den Unternehmen wichtig, ihre Azubis mit den Jugendlichen sprechen zu lassen, so wie Pascal Richter aus Siegadel und Sebastian Schubert aus Brieskow-Finkenheerd, angehende Berufskraftfahrer beim Schwerlastunternehmen Universal Transporte. Oder Yves Wienke aus Eisenhüttenstadt, der bei Marktkauf ein duales Studium absolviert. Oder Gregor Hähnel, der am Zusammenbau eines E-Motors mitarbeiten ließ und beim Elektroanlagenbau Klähr in Frankfurt lernt. Aber auch Familienunternehmen wie die Neuzeller Klosterbrauerei und die Firma Briesemeister aus Eisenhüttenstad sowie die Bauerngesellschaft Ziltendorfer Niederung und andere stellten sich im OSZ vor.
Alle Aussteller bieten sichere Perspektiven für eine Zukunft in der Region und nahmen sich viel Zeit für Gespräche. Denn viele der Jugendlichen hatten noch keine klaren Vorstellungen von ihrem beruflichen Lebensweg. Weitere Informationen dazu gibt es im extra für diese Veranstaltung aufgelegten „Ausbildungsatlas 2018/19“, in dem neben unterstützenden Bewerbungsinformationen auch noch einmal alle Unternehmen mit den Ausbildungsrichtungen aufgeführt sind. Zu bekommen ist dieser in Schulen und bei der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung.
In anderen Räumen präsentierte sich unter anderem das OSZ selbst. Ein breiter Raum war sozialen Berufen gewidmet. Das Oberstufenzentrum selbst warb um die Ausbildung zum Sozialassistenten und die weiterführende Ausbildung zur Erzieherin. Hier wünschen sich Schüler eine Änderung im Status, da sie ebenso gern Lehrlingsentgelt erhalten würden wie ihre Kollegen in den Firmen, denn sie durchlaufen eine Berufsausbildung.
Die Schule für Gesundheitsberufe in Eisenhüttenstadt stellte die Ausbildungsgänge Gesundheits- und Krankenpflege, Pharmazeutisch-technische Assistentin, Physiotherapeutin, Medizinisch-technische Laborassistentin und Altenpflege vor. Diese Drei-Jahres-Ausbildungen sind gleichermaßen auch für Jungen geeignet. Eine einjährige Hilfsausbildung zur Alten- und Krankenpflegehelferin wird im Rahmen des Verbundes am Naomi-Wilke-Stift in Guben angeboten. Bewerbungen können aber auch hier an die Schule für Gesundheitsberufe geschickt werden, die diese übrigens schon für Oktober 2019 entgegennimmt und sich auf viele Interessenten am Tag der offenen Tür am 16. Februar 2019 freut. Die Schule kann auf eine 100-prozentige Vermittlungsquote verweisen.