Kurz vor 18 Uhr war der Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr Neuzelle eingegangen, wenige Minuten später kamen die Fahrzeuge in der Lindenallee an. "Hinter einem Fenster waren Flammen zu sehen und eine starke Rauchentwicklung", berichtet der Neuzeller Amtswehrführer David Schulz. Zur Unterstützung wurden noch die Feuerwehren aus Wellmitz und Eisenhüttenstadt geholt. Unter anderem weil die Eisenhüttenstädter ein Drehleiterfahrzeug haben, was zum Einsatz kam. "Insgesamt waren 43 Kräfte im Einsatz", sagt David Schulz. Die Ratzdorfer Feuerwehr konnte nicht dabei sein, da sich ihr Fahrzeug bei einer externen Überprüfung befindet.
Weil nicht nur nur von außen, sondern auch von innen gelöscht wurde, waren Atemschutzausrüstungen notwendig. "Wir haben brennende Matratzen entfernt", informiert der Amtswehrführer. Die Räumlichkeiten im Obergeschoss seien alle möbliert gewesen. Schulz geht davon, dass eine Sanierung notwendig ist.  Personen wurden bei dem Einsatz, der etwa zwei Stunden dauerte, nicht verletzt. Es habe auch keine Gefahr bestanden, dass das Feuer auf andere Gebäude übergreift. Der Eigentümer des Objektes, der aus Spree-Neiße kommen soll, wurde am Brandabend informiert.
Das Begegnungszentrum feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Der damalige Ministerpräsident Manfred Stolpe weihte das Haus mit 54 Betten am 20. Dezember 2000 ein. Ziel des damaligen Trägers Deutsche Gesellschaft  war es, ein Begegnungs-, Kommunikations- und Erholungszentrum mit grenzüberschreitender europäischer Ausstrahlungskraft zu schaffen. Doch das Konzept ging nicht auf. Zwischenzeitlich gab es sogar eine Versteigerung.