Ab Mittwoch, den 16. Dezember, gilt in den kommunalen Kitas der Stadt Eisenhüttenstadt bis voraussichtlich 8. Januar nur noch eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Bereichen arbeiten. Das teilte die Stadtverwaltung am Montag in einer Pressemitteilung mit. Dies sei erforderlich, um Kontakte zu minimieren und eine komplette Schließung der Einrichtungen zu vermeiden.

Erzieher müssen verstärkt in Quarantäne

Bislang war es nur vereinzelt erforderlich, dass Kindertagesstätten coronabedingt geschlossen oder Kinder und Erzieher in Quarantäne geschickt werden mussten. „Allerdings kommen die Träger und damit auch die Stadt Eisenhüttenstadt jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen, da Erzieherinnen und Erzieher als Kontaktperson gelten und verstärkt in die häusliche Quarantäne geschickt werden mussten und müssen“, verdeutlicht Katrin Fiegen, Leiterin des Fachbereiches für Schule und Soziales die Situation. Die Folge: Die Erzieher und Erzieherinnen stehen nicht mehr zur Verfügung, um den erforderlichen Personalschlüssel einzuhalten. Katrin Fiegen verdeutlicht, dass eine wesentliche Grundlage für die Einhaltung der Hygienekonzepte besonders eine stabile Kindergruppenstruktur mit ihren konstanten Bezugserziehern sei.

Antragsformulare auf der Homepage der Stadt

Die erforderlichen Antragsformulare für die Notbetreuung werden von den Einrichtungsleitungen ausgereicht, oder sie können direkt von der Internetseite der Stadt Eisenhüttenstadt abgerufen werden.
„Die Stadtverwaltung Eisenhüttenstadt bittet alle Eltern um Verständnis für die Maßnahme und dass sie ihre Kinder möglichst zu Hause betreuen“, sagt Katrin Fiegen. „Sie helfen damit der Stadt als Träger der Kindertagesstätten, dass die Kindereinrichtungen so lange wie möglich für die Notbetreuung geöffnet und handlungsfähig bleiben können.“
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