Im Landkreis Oder-Spree sind im Rahmen des Corona-Hilfspaketes der Bundesregierung bereits Kredite in Höhe von zirka 21 Millionen Euro ausgewiesen. Dies erklärte Martin Patzelt (CDU), der  Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Frankfurt/Oder-Spree. In der kreisfreien Kleiststadt wurden etwa 30 Unternehmen mit zirka fünf Millionen Euro gefördert. „Die Corona-Hilfen wurden von vielen Unternehmen und Soloselbständigen in meinem Wahlkreis in Anspruch genommen“, so Patzelt.

Schnellkredite als wichtige Stütze

Der KfW-Schnellkredit habe sich als wichtige Stütze bewährt. KfW steht für Kreditanstalt für Wiederaufbau und ist eine Förderbank. Wegen des dringenden Bedarfs habe die Bundesregierung ein drittes Corona-Paket aufgesetzt, um eine erneute temporäre Voll-Schließung einzelner Branchen zur Eindämmung des Coronavirus abzufedern. Die rund 21 Millionen Euro in Oder-Spree setzen sich laut Patzelt aus 3.45 Millionen Euro KfW-Schnellkrediten für 19 Unternehmen und 17,06 Millionen Euro KfW-Unternehmerkrediten (KMU) für 89 Unternehmen zusammen.

Bundestagsabgeordneter appelliert an Solidarität

Patzelt sagt: „Zusammenhalt und gegenseitige Solidarität sind nun das Gebot der Stunde, dies gilt selbstverständlich auch für die betroffene Wirtschaft.“ Unternehmen könnten den Schnellkredit über ihre Hausbanken in einer Höhe von bis zu 300.000 Euro beantragen, abhängig vom erzielten Umsatz im Vorjahr. Der Bund übernehme das Risiko und stelle die Hausbanken von der Haftung frei.