Eröffnet 1963 als erstes Haus am Platze wurde es schnell zum gesellschaftlichen Mittelpunkt. Über 30 Jahre wurden im Hotel Gäste aus der ganzen Welt empfangen, die in seinen Zimmern nächtigten, im Restaurant speisten und sich in der Nachtbar vergnügten. Das Hotel steht noch immer in der Straße der Republik 35. Doch das Gebäude, das heute eine Ruine ist, lässt den Luxus und Komfort von einst nur noch erahnen.
Im Zentrum einer Sonderausstellung im Dokumentationszentrum anlässlich des 65. Stadtgeburstages stehen Fotografien des Hotels und seiner ehemaligen Mitarbeiter von Christine Kisorsy. Siebzehn Porträts zeigen einen Querschnitt durch die Arbeitswelt des damaligen Hotels vom Direktor bis zum Hausmeister. Ihnen gegenübergestellt sind 17 Aufnahmen der ehemaligen Arbeitsplätze der Porträtierten. Die Ausstellung folgt in ihrem Aufbau der inneren Ordnung eines Hotels und ist unterteilt nach Arbeitsbereichen.
Die Eröffnung anlässlich des Internationalen Museumstages ist am 17. Mai, 13 Uhr, Dokumentationszentrum. Die Ausstellung wird bis zum 28. Juni dienstags bis sonntags, von 11 bis 17 Uhr, zu sehen sein.