Ob der im Vergleich zu Rießen kleinere Platz dem Gastgeber Vor- oder Nachteile bringt, wusste Ruppenthal nicht zu sagen. "Zu Beginn werden sich die Mannschaften sicherlich abtasten, dann wird es zur Sache gehen.  Wir wollen unsere kämpferischen und spielerischen Tugenden in die Waagschale werfen", erklärt er, der dieses Team in den Jahren 2009 und 2010 zum Pokalsieg im ehemaligen Fußballkreis Oder-Neiße geführt hatte.
Gäste schwer einzuschätzen
Die Odervorländer sind Zweiter in der Kreisliga Mitte. Während jedoch die Formkurve der Gäste eher nach unten zeigt, spielen die Schlaubetaler relativ konstant. Doch daraus will der Vereinsvorsitzende keineswegs eine Favoritenrolle für die Heimmannschaft herleiten. "Sportlich können wir den Gegner schlecht einschätzen. Unser Trainer Roland Winkel hat sie beobachtet, doch was er daraus für Schlussfolgerungen zieht, kann ich nicht sagen. Auf alle Fälle ist bei uns alles dabei, was wir aufbieten können."
Hingegen weiß Ruppenthal bereits sehr genau, dass der Kreisliga-Spitzenreiter auf sein Aufstiegsrecht verzichtet. Dennoch ist auch in den Liga-Spielen der Ehrgeiz ungebrochen. "Zum Staffelsieg fehlt noch ein Punkt, den wollen wir uns schon holen."
Die Spielgemeinschaft Rießen/Möbiskruge war in die Pokalspiele mit einem Erfolg bei der SG Lebus/Podelzig II (Kreisklasse Süd) gestartet und ließ weitere Siege gegen den SV Prötzel (Kreisklasse Nord), FC Neuenhagen (Ostbrandenburgliga), VfB Steinhöfel II (Kreisklasse Mitte) sowie SG Bruchmühle (Landesklasse Ost) folgen. Mit Erfolgen gegen SVM Gosen (Kreisliga Mitte), Lok Frankfurt II (Kreisklasse Süd), 1. FC Frankfurt II (Ostbrandenburgliga) und SV Woltersdorf (Landesklasse Ost) glänzte  bisher Blau-Weiß Briesen II.