„Ich hoffe, dass alle, die mich kennen, in der Heimat fest die Daumen drücken“, sagt der Sportschüler vom SC Potsdam. Seine Eltern Beatrix und Hartmut Pohle werden dies auf jeden Fall vor Ort tun, denn sie sind bereits am Montag nach Übersee geflogen. Motto: erst kurz Urlaub, dann lange anfeuern.
Der Beeskower Nachwuchs-Athlet ist zusammen mit Charlyne Czychy, seiner Vereinskollegin vom SC Potsdam, der einzige deutsche Geher bei den Weltmeisterschaften. Sie werden die 
10  000 Meter auf der Bahn bestreiten. Begleitet werden beide von ihrer Potsdamer Trainerin Manja Berger, die auch Nachwuchs-Bundestrainerin ist. „Wir haben das Trainingslager in Kienbaum gut genutzt, um uns auf diesen Wettkampf vorzubereiten. Ich denke, beide Athleten sind bestens präpariert, in Moncton ihre besten Leistungen abzurufen“, sagt Manja Berger.
Und auch ihr Beeskower Schützling glaubt dies. „In Kienbaum lief alles prima, aber der Wettkampf ist wieder eine andere Geschichte“, weiß Hagen Pohle. „Wir haben noch eine Woche Zeit, um uns in der Nähe von Moncton zu akklimatisieren. Das ist ganz gut so.“ Von den anderen Wettkämpfen will er sich so viele wie möglich ansehen und seine Teamkollegen unterstützen.