HSG I mit langer Verletztenliste
Dennoch sieht HSG-Trainer Robert Kaberidis den Absteiger aus der Brandenburgliga in einer leichten Favoritenstellung: "Die Voraussetzungen für diese Schlagerpaarung sind für meine Mannschaft aufgrund der langen Verletztenliste nicht unbedingt optimal. Schließlich fehlen uns mit Matthias Stalla, Friedrich Hanschel, Bernt Kratkey und Max Voß gleich vier Stammspieler. Dennoch hat die Mannschaft in den vergangenen Spielen unter Beweis gestellt, dass sie das kompensieren kann, was jedoch in diesem Spiel zweier nahezu gleichstarker Mannschaften natürlich erst einmal ein klarer personeller Nachteil ist. Dennoch werden wir uns nicht verstecken und mit allem, was wir haben, um den Sieg kämpfen. Dazu muss natürlich jeder Spieler seine Fähigkeiten optimal ausnutzen. Wenn jeder im Team dafür bereit ist, werden wir um den Sieg kämpfen. Umso wichtiger ist dabei auch die Unterstützung von den Rängen."
Das ist aber nicht die einzige Spitzenpaarung an diesem Spieltag. Im Vorspiel um 16 Uhr trifft die mit 4:0 Punkten bisher ebenfalls ungeschlagene 2. Männermannschaft der HSG auf den Tabellenvierten BSG Pneumant Fürstenwalde (2:2 Punkte). Die Fürstenwalder wollen als letztjähriger Tabellendritter keine weitere Niederlage einstecken, während die Mannschaft des neuen Trainergespanns Uwe Bannert/Kevin Nadolle ihre weiße Weste behalten und den dritten Sieg in Folge einfahren will.
Allerdings lässt sich aus der Tabellenplatzierung nicht zwangsläufig auch ein Favorit in diesem Spiel ausmachen. Denn die Fürstenwalder trafen in ihrer ersten Partie gleich auf den Staffelfavoriten HSV Müncheberg/Buckow II, wo man nur knapp mit 31:33 unterlag. Interessanterweise trafen beide Mannschaften auswärts mit nahezu identischen Ergebnissen auf die OSG Fredersdorf/Vogelsdorf II. Hier gewannen die Müllroser mit 31:24 und die Fürstenwalder mit 30:25. Von daher kann man sicher davon ausgehen, dass auch hier zwei annähernd gleichstarke Mannschaften aufeinandertreffen, zumal die Müllroser in der letzten Saison nur knapp mit 31:30 ihr Heimspiel gewinnen konnten.
Und auch das dritte Heimspiel in der Schlaubetal-Halle an diesem Sonnabend verspricht spannend zu werden. Denn um 14 Uhr trifft die weibliche C-Jugend der HSG von Trainerin Ute Wagner als derzeit Kreisliga-Tabellensechster auf den Fünften HSV Frankfurt II.